Nachdem ich auf der Recherche nach Themen zu neuen Beiträgen für mein Blog, auf die Begriffe Diamantbestattung und Erinnerungsdiamanten aus Asche gestoßen bin habe ich mich aufgemacht mal die vermutlich Wissenswerten Dinge zur Thema Diamantbestattung in einen Beitrag zu packen.

Der Tod eines geliebten Menschen ist für die Hinterbliebenen immer mit einem unwiderruflichen Verlust verbunden, den jeder auf seine individuelle Art und Weise erlebt.

Manchen Betroffenen gelingt es, eher pragmatisch mit diesem Ereignis umzugehen, andere wiederum erkennen schnell, dass sie die Verstorbenen niemals mehr wiedersehen werden. Auch die Form der Trauer empfindet jeder Mensch unterschiedlich. Dieses reflektiert sich in den verschiedenen Zeremonien und Szenarien, in denen jeder Einzelne seinen individuellen Weg zur Trauerbewältigung beschreitet. So zieren meist Bilder der Verstorbenen die Wohnung, um hierdurch eine ewige Verbundenheit auch nach dem Tod zum Ausdruck zu bringen.

Unterschiedliche Bestattungsformen darunter auch die Diamantbestattung

Ähnlich verhält es sich mit den Bestattungsritualen. Neben der herkömmlichen Form der Bestattung, bei der die sterblichen Überreste in einem Sarg verbracht werden, wird oftmals auch die Feuerbestattung als bevorzugtes Ritual ausgewählt. Die Asche darf aufgrund gesetzlicher Bestimmungen jedoch nicht im Besitz der Hinterbliebenen verbleiben. Vielmehr muss diese gesondert bestattet oder kann auf zuvor festgelegten und genehmigten Plätzen verstreut werden.

Daneben besteht eine weitere Möglichkeit, um die Asche der Verstorbenen zu einem Relikt nachhaltiger Erinnerung zu verarbeiten. Die – Diamantbestattung -. Die Diamantbestattung  ist in eine besondere Art der Beerdigung. Sie bietet zugleich eine einzigartige Option, einen geliebten Menschen für immer in Erinnerung zu behalten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht, wie es dem Wortlaut nach zu vermuten wäre, tatsächlich um eine Beisetzung. Vielmehr werden durch kompetente und pietätvolle Partner nach persönlichen Vorstellungen Diamanten aus Asche kreiert. Die nach  gewünschten Vorgaben kreierten Erinnerungsdiamanten aus Asche verbleiben im Besitz der Angehörigen.

Das Verfahren gestaltet sich durchaus aufwendig wie das unten eingebundene Video, der auf  die Herstellung von Erinnerungsdiamanten aus Asche spezialisierte Firma  http://www.heart-in-diamond.de zeigt.

Die Entstehung eines Erinnerungsdiamanten

 

Wie in einem Online Artikel des Portals experte-für.de nachzulesen ist, können bereits zu Lebzeiten eines Menschen entsprechende Wünsche formuliert werden, die in der Folge exakt nach individuellen Vorstellungen umgesetzt werden.

Der Ablauf erfolgt beispielhaft diesem Schema:

  • Auswahl des Erinnerungsdiamanten sowie der Gewichtsoptionen (Karat)
  • Auswahl des Modells
  • Asche oder Haare des Verstorbenen an den Hersteller übergeben
  • Analyse der Probe
  • Extrahierung des Kohlenstoffs, woraus die Pressung des Diamantene erfolgt

Für das Prozedere zur Fertigung eines Erinnerungsdiamanten wird zunächst ein geringer Teil der Asche benötigt, die aus der Kremation des Leichnams gewonnen wird. Die Asche wird mit einem ID-Code versehen, der eine Verwechslung ausschließt und die Verfolgung der Entwicklung während des Herstellungsprozesses des Diamanten ermöglicht. So ist sichergestellt, dass es genau dieses Schmuckstück ist, das tatsächlich in Auftrag gegeben wurde. Durch weitere Feinarbeiten wird Asche zu Diamant. Es entsteht eine einzigartige und unvergängliche Kreation, mit der die Angehörigen ihr Andenken auf ewig bewahren können. Schöne Erinnerungen bleiben wach.

Ein dunkelroter Erinnerungsdiamant aus Asche

Ein dunkelroter Erinnerungsdiamant aus Asche.

 

Welche Kosten entstehen für einen Diamanten?

Die Kosten eine Diamantbestattung sind mit denen traditioneller Grabstätten inklusive deren Pflege vergleichbar.

Die Preise sind insbesondere vom Gewicht (Karat), der Größe sowie der Farben und Schliffart der gewünschten Diamanten abhängig.

Bestattungspflicht und Friedhofszwang

Noch ein rechtlicher Hinweis: In Deutschland besteht ein Bestattungspflicht und Friedhofszwang. Daher dürfen Asche und Haare hierzulande nicht zu einem Diamanten gepresst werden. Die Grundvoraussetzung ist die, dass der Verstorbene diese Form der Bestattung in seinem letzten Willen ausdrücklich bestimmt hat.

Die Fertigung des Erinnerungsdiamanten erfolgt einem Online Bericht auf „spiegel.de“ daher im Ausland. Im Ausland unterliegt dieses Verfahren dann nicht mehr der deutschen Gesetzgebung.
Diese Aussage sollte aber vorher geprüft werden. Ich gebe nur das wieder was ich recherchieren konnte. Ich wollte aber nicht darauf verzichten die rechtliche Frage erwähnt zu haben.

 

Eure Erfahrungen mit der Diamantbestattung bzw. den Erinnerungsdiamanten aus Asche.

An dieser Stelle möchte ich auch aufrufen persönliche Erfahrungen mit der Diamantbestattung bzw. den Erinnerungsdiamanten aus Asche als Kommentar zu posten.

Grüße Lothar

 

Eine Antwort auf Wissenswertes zur Diamantbestattung – Erinnerungsdiamanten aus Asche

  • Wow. Das ist ja echt abgefahren. Davon habe ich noch nie gehört und kann deswegen auch leider nicht berichten. Würde mich aber auch brennend interessieren, ob jemand Erfahrung damit gemacht hat.

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