Wie sich Religion mit Digitalität vereinbaren kann

In der heutigen Zeit ist fast alles digital. Egal, was man im täglichen Leben treibt – arbeiten, zur Schule gehen oder einfach etwas zu Essen kaufen – vieles läuft in der digitalen Welt des Computers und vor allem Internets ab. Die Menschheit war gezwungen, sich dieser Entwicklung zu stellen, die in den letzten 20-30 Jahren viel zu schnell kam. Doch wie vereinbart sich Religion mit dem Internet und der Digitalisierung der Welt? Gibt es Möglichkeiten, auch über das Internet und digital religiös zu sein?

 

Stirbt Religion durch das Internet aus?

 

Schon im Jahr 2001 haben sich Menschen mit dieser Frage auseinandergesetzt, wie zum Beispiel in diesem Interview zusehen. Damals, vor gut 20 Jahren, war das Internet gerade erst im Kommen. Dort wird zum Beispiel argumentiert, dass die Suchmaschinen schon im Jahre 2001 bei einer Suche nach dem Wort „Religion“ einige Millionen Treffer hatten und sich der Glaube auch im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet.

Auch heute ist dies sicher noch der Fall. Eine schnelle Suche nach dem Wort „Religion“ liefert über 2 Billionen Suchergebnisse – eine fast unvorstellbare Zahl. Man sieht also, dass sich der Glaube durch das Internet nicht wirklich zurückzieht. Im Gegenteil: dank der weiten Verbreitung des Internets können immer mehr Menschen ihren eigenen Glauben und ihre Ansichten mit anderen teilen.

Wer sich ein wenig mit dem Internet auseinandergesetzt hat, sieht also, dass das Internet Religion eher hilft. Zum Glück kann man auch im echten Leben normalerweise immer noch in die Kirche gehen oder Glaubensgemeinschaften beitreten. Auch in diesen Fällen hilft das Internet dabei, zum Beispiel Spenden oder Veranstaltungen zu organisieren.

 

Digitalität und Religion – Ein schmaler Grat

 

Auch wenn Religion auch in Zukunft sicher ist und nicht bald aussterben wird, so gibt es im Internet doch einige andere Dinge, auf die man achten sollte. Einen etwas anderen Sichtpunkt gibt zum Beispiel dieser Artikel, der dem Treffen von Religion und dem Internet eher negativ gegenübersteht. Hier wird gesagt, dass das Internet den Religionen immer mehr Teilnehmer wegschnappt und es viele Religionen schwer haben, mit der immer moderneren Technologie zurechtzukommen.

Auch das stimmt sicher zumindest zum Teil. Eine Glaubensgemeinschaft lebt vor allem durch den direkten Kontakt mit Menschen; das Internet, vor allem zu Zeiten von Lockdown und nur geringem Kontakt, kann diesen nicht ersetzen. Auch deshalb steht Religion dem Internet eher etwas skeptisch gegenüber. Ein anderer Punkt des Internets ist schließlich auch, dass sich jeder seinen eigenen Glauben bilden kann. Auch Witzreligionen, wie die Kirche des Spaghettimonsters, haben sich dort gebildet.

Auch hier hängt es also wieder davon ab, wie Menschen das Internet nutzen. Man kann Kirche, Religion und die digitale Welt problemlos miteinander kombinieren, Tagungen im Internet abhalten oder dort Spenden sammeln. Doch mit dem Internet kommen auch einige Herausforderungen auf die Kirche zu; hier muss man also probieren, den persönlichen Kontakt der Religion mit der Ferne des Internets zu verbinden.

 

Wie man Religion durch das Internet verstärken kann

 

Zum Glück können das Internet und Religion Hand in Hand zusammenarbeiten. Ein Beispiel sieht man in der Religionsdekoration, die man im Internet kaufen kann. Bei Holyart gibt es zum Beispiel verschiedene religiöse Figuren, nützliche Dinge wie Weihwasser oder Kerzenleuchter bzw. Kerzenständer zu kaufen. Hier hilft die digitale Welt in Form des Internets dabei, das echte Leben und die damit verbundene Religion zu verbessern; entweder in Form von Dekorationen für das eigene Zuhause oder Gegenständen für die eigene Kirchengemeinde.

Eine weitere Form neben dem Kauf von Dekorationen, wie man das Internet und Religion verbinden kann, ist eine Webseite für die eigene Kirche. So kann die Gemeinde in einem zentralen Netzwerk ganz einfach zusammenkommen; vor allem in der momentan eher schwierigen Zeit gibt das ein gutes Gefühl des Zusammenhaltes. Ohne Internet wäre das eher schwierig.

 

Am Ende muss jede Gemeinde und jede Kirchengemeinschaft dies natürlich selbst entscheiden. Auch heute gibt es noch Religionen, die das Internet kaum oder gar nicht nutzen, oder Gemeinden in Deutschland, die sich lieber persönlich treffen. Am Ende muss man selbst den schmalen Grat zwischen der vollkommen Digitalisierung und der traditionellen Religion suchen und finden, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein.

Diese beiden Dinge können aber auf jeden Fall gleichzeitig existieren und profitieren oft sogar davon, sich gegenseitig zu unterstützen. Egal, ob man Dekorationen kauft, die Kirche mit gekauften Kerzen schmückt oder sich eine Webseite für die Gemeinde aufbaut – das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten für einen verbesserten Kontakt innerhalb der Religionsgemeinde. Religion stirbt aber so schnell nicht aus – und das Internet trägt sogar seinen Teil dazu bei, wenn man nur etwas genauer hinsieht.

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