Hallo werte lotharsblog.de Leser,

gerade komme ich vom Blog eines mir bekannten Bloggers der mich mit einem aktuellen Beitrag zum Thema Verhalten im Verkehr an ein altes Erlebnis erinnerte das ich immer mal wieder zum Besten gebe.

Ich glaube man nennt das Nötigung im Straßenverkehr

Es ist schon viele Jahre her da bin ich regelmäßig von Hannover Nach Nienburg an der Weser mit dem Auto gefahren.

Man fährt hier die Bundesstraße 6. Diese B6 ist aber auf der Strecke von Hannover bis Nienburg auf langer Strecke mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 kmh beschildert und zusätzlich mit einem Überholverbot.

Nun érgab es sich mal wieder so, dass ich als einer der wenigen Verkehrsteilnehmer diese Geschwindigkeitsbegrenzung penibel genau einhielt. Ich möchte ja auch nicht mein Geld der Polizei schenken.

Hinter mir fuhr allerdings ein recht großer LKW dem diese langsame Fahrweise wohl nicht so recht gefallen wollte.
Er drängelte, fuhr ganz nach aus , gab Zeichen mit der Lichthupe und setzte auch immer wieder zum überholen an.

Ich ließ mich nicht beeindrucken und fuhr meine 70 weiter. Irgendwann nach ein paar Kilometern ließ es der Verkehr wohl zu das der LKW mich überholen konnte. Mit einem lauten Hupen zog er an mir vorbei doch wie der Zufall es so wollte kam auch gleich eine Ampelkreuzung die uns das Rotlicht zeigte und den LKW Fahrer wieder zum anhalten zwang.
Das war wohl nun einer zuviel für den LKW Fahrer.
Er sprang aus seiner Kabine und rannte wild gestikulierend zu meinem Auto. Ich konnte gerade noch die Knöpfe runterdrücken und schon zerrte an dem Türgriff und haute gegen meine Seitenscheibe.

Da war mir nicht ganz wohl dabei.
Die Ampel sprang dann wieder auf grün er er rannte wieder zu seinem LKW und zog mit Höchstgeschwindigkeit davon.

Irgendwann trennten sich unsere Wege.

Ich war schon ein bisschen verärgert und spielte mit dem Gedanken ihn wegen Nötigung im Straßenverkehr anzuzeigen. Aber dann war der Ärger auch irgendwann verflogen und so blieb nur die Erinnerung an diesen Choleriker der Straße.

Habt ihr schon mal ähnlihes erlebt oder seind ihr selber manchmal ausser Rand und Band im Straßenverkehr?

Über Kommentare würde ich mich freuen.

Beste Grüße
Lothar

P.s das war übrigens auch ein Thema der aktuellen Webmaster Friday Blogparade

4 Antworten auf Nötigung im Straßenverkehr – Ein Erlebnis

  • Also man erlebt ja hin und wieder schon einiges im Verkehr aber solche Leute *kopfschüttel*. Ne also, ich reg mich zwar auch immer wieder auf über Zu-Dicht-Auffahrer oder Rechtsüberholer und nehm mir immer ovr die mal anzuzeigen aber das verfliegt ja dann meistens wieder. Aber wenn jemand aussteigt und irgendwie (be)droht dann würde ich das schon durchziehen! Ich sag nur Aggressivität im Straßenverkehr, das ist der Lappen schnell mal weg und das bei nem Berufskraftfahrer. Das sollte der sich mal vor Augen halten. auch wenn er noch soviel über den Tag erlebt, rechtfertigt das nicht das Verhalten. So is es.

    • Ach ich denke den Ärger kann man sich auch ersparen denn früher oder später wird so einer eh aus dem Verkehr gezogen.
      Mit dem Anzeigen hat man nur Laufereien und das ist auch nicht gut fürs eigene Wohlbefinden wenn man seine kostbare Lebenszeit mit dem sich Aufreiben über solche Zeitgenossen verschwendet. 🙂

      Danke für Deinen Kommentar.

      Grüße
      Lothar

  • Hallo Lothar,

    die Strecke bin ich übrigens auch mal regelmäßiger gefahren.
    Vermutlich hätte ich auch daran gedacht Anzeige zu erstatten, obwohl ich mir vorstellen könnte, dass da die „Chancen“ nicht sonderlich gut stehen. (lediglich (m)eine Vermutung, keine Rechtsberatung)

    Es passiert ja (durchaus) öfter mal auf der Autobahn in längeren Baustellen. Wenn man sich an die Geschwindigkeit halten will, muss man auf die rechte Spur, um den Überholwilligen Platz zu machen. (Außerdem sind die linken Spuren in Baustellen ja mittlerweile so eng, dass man die Fahrzeug-Höchstbreite überschreitet). Fährst du dann rechts und hältst dich an 80km/h, dann kommen von hinten Licht hupende LKW, die fürchten ihren Schwung zu verlieren, oder den rechten Fuß etwas vom Gas nehmen zu müssen. Ich bin immer erstaunt, welch gestikulierende Zeichensprache manche drauf haben.

    Danke übrigens fürs Erwähnen.
    HG Hans.

    • Hallo Hans,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und gerne habe ich Deinen Beitrag als Quelle meiner Inspiration verlinkt.

      Ja die Baustellen Geschichte hatte ich auch schon unzählige Male.
      Und einmal bin ich schon fast aus dem Auto gezogen worden. In meiner Heimatstadt kann man noch mit dem Auto durch die Haupteinkaufsstraße fahren aber halt nur im Schritttempo. 20 khmH ist da maximium.
      Das hat immer Sommer immer viel Freude gemacht, da die Straße im Standgas ohne Gaspedal Berührung auf und ab zu flanieren und rechts und Links zu schauen wer der so läuft auf dem Gehweg. Da waren dann aber auch immer wieder agressive Zeitgenossen die da eine fette Krawatte bekommen haben und auch schon mal überholt hatten um dann mich zu stoppen und zur Rede zu stellen warum wir uns an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. 🙂
      Da haben wir uns oft einen Spaß draus gemacht.

      Ja Hans Du kommst auch aus der Gegend oder warst da?
      Schön ist es bei uns nich wahr 🙂

      Grüße und einen schönen Abend.

      Lothar

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