Hallo liebe Leser,
heute versuche ich zu erklären wie man eine WPC Terrasse mit WPC Terrassendielen verlegen kann.

Wer ein schickes Haus mit Garten hat, der möchte auch eine schöne Terrasse haben. Ganz vorne auf der Wunschliste steht die Holzterrasse. Holz sieht schön aus und ist ein natürlicher Werkstoff, aber es hat Nachteile, es verwittert, splittert und reißt.

Diese Nachteile bietet eine WPC-Terrasse nicht. Beim WPC handelt es sich um ein Gemisch aus Holz und Kunststoff. Das eigentliche Verlegen einer WPC-Terrasse mit WPC Terrassendielen ist leicht, es erfordert aber viele Vorarbeiten.

Die Vorbereitungen für das Verlegen einer WPC Terrasse:

Zuerst den Platz für die neue Terrasse mit einer gespannten Mauerschnur oder einem Markierspray einzeichnen. Dabei sollten sowohl in der Länge als auch in der Breite jeweils 20 cm zugegeben werden. Die Terrasse soll unter der Terrassentür enden. Falls nötig muss die Fläche ausgehoben werden. Dabei wird ein Gefälle von zwei Prozent benötigt, welches vom Haus weggeht, damit Regenwasser nicht zum Haus hinläuft. Der Untergrund sollte mit einer Rüttelplatte verdichtet werden.

Die Randsteine werden auf den verdichteten Boden oder auf den Frostschutz gesetzt, wie es von der Höhe her besser passt. Jetzt Landschaftsbaubeton erdfeucht anrühren. Nun einen Streifen von vier bis fünf Zentimetern auf den Boden geben und den Randstein aufsetzen. Den Randstein mit einem Gummihammer einklopfen. Beim Einklopfen mit der Wasserwaage ausrichten. Dabei darf das Gefälle nicht vergessen werden. Die Randsteine der Reihe nach setzen. Stehen die Randsteine und der Landschaftsbaubeton ist getrocknet. Geht es im Innenraum weiter. Nun kommt das Frostschutzmaterial. Es kommt ins Innere und wird verdichtet. Wichtig ist, zu oberst kommt noch eine Schicht von vier Zentimetern Pflastersplitt. Hier wieder an das Gefälle denken.

Jetzt muss überlegt werden, ob die Dielen rechtwinklig zum Haus verlaufen sollen, dann muss die Unterkonstruktion parallel zum Haus verlaufen. Sollen die Dielen parallel zum Haus laufen, muss die Unterkonstruktion rechtwinklig zum Haus verlaufen. Sollen zwei Dielen an der schmalen Seite verbunden werden, werden zwei Unterkonstruktionen benötigt.

So ist die Terrasse von unten her aufgebaut:

  • der Betonkeil,
  • der Randstein sitzt im Betonkeil
  • eventuell ein Universal-Vlies als Unkrautschutz
  • das verdichtete Frostschutzmittel
  • der Pflastersplitt
  • die Betonplatten
  • das Unterlags-Pat
  • die Unterkonstruktion
  • der Montage-Clip
  • die WPC-Diele

 

Die Betonplatten werden mit passendem Abstand auf den Splitt gelegt. Dann wird die Unterkonstruktion auf die Betonplatte geschraubt. Dazu verwendet man Edelstahlschrauben und Dübel.

Das Verlegen der Diele:

Die erste Diele wird mit einem Seitenabschlussprofil verlegt. Die erste Diele ist die Schwerste und Wichtigste. Liegt diese Diele schiff, wird das Ergebnis ebenfalls schiff. Ist die erste Diele perfekt gesetzt, geht es ruck zuck und alle Dielen verbinden sich zu einer perfekten Terrasse.

Fazit:
Eine WPC Terrasse benötigt einiges an Vorbereitung, bis das Verlegen der Dielen beginnen kann, aber das ist keine Raketenwissenschaft. Mit etwas einlesen und dem ein oder anderem Video geht es flott von der Hand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird dem Besitzer lange Freude bereiten, ohne dass es viel Pflegeaufwand betrieben muss. Eine WPC Terrasse muss nicht abgeschliffen oder gestrichen werden, sie sieht immer gut aus.

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