Ich persönlich zähle mich zu den Menschen, die bereits früh am Morgen einen Blick auf das Smartphone werfen. Schließlich könnte ja über Nacht die eine oder andere wichtige Message eingegangen sein. Checken und wieder checken. Doch nicht nur das – auch das Internet, das ich sehr auf meinem Lap Top und dem Notebook strapaziere, ist mein alltäglicher Begleiter. Ob im Büro oder in meiner Freizeit. Die Folge: Ich beschäftige mich zu oft, zu lange und zu viel damit. Die Zeit, die ich eigentlich für mich nutzen sollte, um die schönen Dinge des Lebens zu genießen, vergeht viel zu schnell. Im Grunde habe ich gar keine mehr.

Ich muss was ändern – Digitaler Detox ist eine Chance

Mehr und mehr Leute nutzen einen Digital Detox, um auszusteigen aus dem schnelllebigen, digitalen Alltag und sich auf die wichtigeren Dinge des Lebens zu besinnen. Die meisten von uns beschweren sich regelmäßig darüber, dass der Tag nicht genug Stunden hat, um Arbeit und Alltag in Einklang zu bringen und persönliche Ziele zu verfolgen.

Digitaler Detox bedeutet sinngemäß einen Zeitraum, in dem ich auf meine digitalen Endgeräte einfach mal verzichte. Dieses bietet mir eine ausgezeichnete Möglichkeit, Stress zu minimieren und mich in meine Umgebung zu integrieren. Ich habe immer häufiger das Bedürfnis, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Mit dem Digitalen Detox beginnt eine neue Zeitrechnung – die digitale Entschlackung und Entgiftung des Körpers.

Entspannung von der digitalen Welt

Ich habe mir nun den Grundsatz auf meine Fahne geschrieben, dass ich in meiner Freizeit und auch im Urlaub nicht mehr ständig erreichbar sein werde. Handy und Notebook aus. Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Denn eine Bitkom-Studie belegt, dass zwei von zehn Handybesitzern dieses einfach nicht können. Ich habe also über Reiseziele nachgedacht, an denen ich gar keinen Handyempfang habe. Sicher, das Geld sitzt bei mir auch nicht so locker, daher kommen Reisen in den Dschungel oder auf karibische Eilands erst gar nicht infrage. Aber die Tourismusbranche hat dazu einiges in petto. Für mich durchaus interessant. Aber auch eigens ins Leben gerufen Seminare sollten mir helfen, wieder mehr Zeit für mich zu nutzen.

Daneben habe ich für alle, die auch dem digitalen Stress entfliehen möchten, einige Tipps für den Alltag.

  • Eine internetfreie Zone im Schlafzimmer
  • Kein Internet an freien Tagen
  • Nach 18.00 Uhr keine Mails mehr checken oder schreiben
  • Im Urlaub kommt das Handy in den Hotelsafe
  • Kein Multitasking mehr
  • Fit halten und öfters Pausen einlegen

Es sind nur kleine Schritte, doch für ich fühle mich befreit. Ich genieße nun mehr Lebensqualität Seit dem ich mich an diese Marschroute halte, habe ich tatsächlich wieder mehr Zeit für mich, die ich mit vielen und sinnvollen Dingen nutze. Ein tolles Gefühl.

Zu diesem Beitrag wurde ich übrigens inspiriert von lieferando.de

Grüße Lothar

Die Beiträge anderer Blogger zum Thema „Zeit für …“

Göki von simplifyblog schließt seinen Beitrag zum Thema „Zeit für…“ mit den Worten
„Lieber habe ich 100 Ziele, die ich über Monate mit vollem Einsatz abarbeite und stolz auf mich bin, als gar keines im Leben zu haben.“
Quelle: http://www.simplifyblog.de/zeit-fuer/


Mella Macabre “vergeudet” gerne mal ihre Zeit, um einfach mit ihren Hunden auf der Couch zu liegen und zu kuscheln. Wobei natürlich die Zeit nicht als vergeudet anzusehen ist.
Quelle: https://mellamacabre.com/2016/04/26/blogparade-zeit-fuer/


Ulle, so wie ich es verstanden habe wohl die Initiatorin der „Zeit für…“ Parade, leidet unter chronischer Smartphonesucht. Sie leidet und findet es dennoch als eine angenehme Zeitvergeudung . Ob das noch zu behandeln ist ? 🙂
Quelle: http://ausfreudeambloggen.com/eine-blogparade-zeit-fuer/

Eine Antwort auf Zeit für mich

  • Lieber Lothar,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich freue mich sehr, dass ich Dich dazu inspiriert habe und „Regeln“ für Dich definieren konntest, um dem schnelllebigen Alltag auch mal zu entfliehen.

    Sonnige Grüße und eine schöne Woche
    Ulrike

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