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Ein auffälliges Merkmal aller Wasserkäfer-Vertreter
sind die sechs- bis neungliedrigen kolbenartigen Fühler. Die
letzten vier Glieder sind in der Regel samtartig behaart. Ihre Atemluft
speichern die Wasserkäfer Insekten unter den
Flügeldecken in der sehr feinen und Wasser
abstoßenden Behaarung der Bauchseite. Die Fühler
nehmen entlang der Wasseroberfläche durch die pumpenden
Bewegungen des Hinterleibes die Luft auf und leiten diese über
eine feine Haarrinne zur Körperunterseite.

Diese mitgeführte Luft erlaubt dem Wasserkäfer
natürlich einen längeren Aufenthalt in
sauerstoffreichen Gewässern und macht ihn zudem leichter als
Wasser, weshalb er auch nicht ertrinkt, sonder selbst dann an der
Wasseroberfläche getragen wird, wenn er aufhört zu
schwimmen. Alle Arten der Wasserkäfer können nicht
nur sehr gut und schnell schwimmen, sondern auch fliegen.

Die Weibchen der meisten Arten der Wasserkäfer besitzen am
Ende ihres Hinterleibes einen Spinnapparat, mit dem der arttypische
Kokon gesponnen wird, der als Schutzhülle die Eier beherbergt.
Ein Gebilde ähnlich eines Schlotes an diesem Kokon sorgt
für ausreichende Atemluft der Brut. Meist wird der Kokon an
das Blatt einer Wasserpflanze geklebt.


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